
Damm und Lindlar Pressebereich / Downloads
Erinnerung schüren: Das Kunst - Museum Baden Solingen zeigt verfolgte Künste
www.else-lasker-schueler-gesellschaft.de
Berlin, den 26. März 2008. Am 30. März eröffnet das Kunst - Museum Baden in Solingen die Ausstellung »Himmel und Hölle zwischen 1918 und 1989«. Bis Ende Mai finden die Sammlung des legendären Stern-Reporters Jürgen Serke über die verbrannten Dichter, Bilder und Gedichte von Peter Kien aus Theresienstadt, Photographien von Wilfried Bauer, Christian G. Irrgang, Robert Lebeck und Stefan Moses sowie eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst von Sigalit Landau, Jonathan Meese und Sarah Schönfeld zu einem »Museum der verfolgten Künste« zusammen. Das Konzept und die Realisation der Gesamtausstellung verantwortet im Auftrag der Else Lasker-Schüler Stiftung und des Kunst - Museums Baden in Solingen die Berliner Agentur Damm und Lindlar.
»Hier entsteht ein Leuchtturm der Erinnerungskultur«, sagt Hajo Jahn, Vorsitzender der Else Lasker-Schüler Stiftung. Für dieses Ziel finden die Ausstellungsmacher Jürgen Kaumkötter und Ulrike Damm aus Achtung vor der Autonomie der Kunstwerke und der Freiheit ihrer Betrachter zu einer Präsentation, die über die Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg Kontinuitätslinien dissidenter und verfolgter Kunst sichtbar macht. »Wir wollen Erinnerung schüren«, sagt Kurator Kaumkötter. Dabei kommt den Gestaltern der Ausstellung zu gute, dass sie als erfahrene Kuratoren, Museumsdidaktiker und Gestalter dem Dilemma historischer Ausstellungen souverän begegnen: Sie können aus dem Fundus der Sammlung Jürgen Serkes, den Porträtaufnahmen berühmter Photographen und neueren Arbeiten zeitgenössischer Künstler eine folgenreiche Interaktion zwischen den ausgestellten Kunstwerken und Dokumenten in Gang setzen. Dies geschieht im Rahmen der Kunstsammlung der »Bürgerstiftung für verfemte Künste mit der Sammlung Gerhard Schneider«.
Besonders hervorgehobene Exponate machen als Initialobjekte den zeitgeschichtlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhang sichtbar. Diese wertende Gestaltung erleichtert dem Besucher den Zugang zur Ausstellung. Er gewinnt ein eigenes Bild von der ästhetischen Entscheidung der Künstler, ihre Erfahrungen zum Thema zu machen und unter dem Druck persönlicher Verfolgung zu ihrem künstlerischen Ausdruck zu gelangen.
So finden die Ausstellungen zu einem »Museum der verfolgten Künste« zusammen. Was erschreckt, überrascht und verblüfft, formt das Gedächtnis und fügt sich zu persönlichem Erinnern, das die Besucher aus dem Museum nach Hause begleitet.
Ulrike Damm als Leiterin des Gesamtprojekts und der Kurator Jürgen Kaumkötter haben in Solingen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunst - Museum Baden folgende Aufgaben realisiert:
Das Museum Baden hat diesen Auftrag an Damm und Lindlar vergeben, weil die Agentur bereits vergleichbar bedeutende Vorhaben realisiert hat. Dazu zählen die Ausstellungen »Kunst in Auschwitz«, »Liebes- und Musengeschichten. Das fragile Glück im Unglück von Verfolgung und Exil. Die Sammlung Serke« sowie die Ausstellung von Otto Pankok zum Schicksal der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma, die das Deutsche Historische Museum im Herbst 2008 eröffnet.
Im Ausstellungsteam von Damm und Lindlar arbeiten erfahrene Kuratoren, Gestalter, Lektoren und Projektmanager Hand in Hand zusammen. Für die Katalogproduktion hat die Agentur einen eigenen Verlag gegründet.
Pressekontakt:
Hans Hütt Public Affairs
huett [at] hans-huett [dot] de
(030) 78 89 32 61
(0170) 236 25 34

Damm und Lindlar gründet im März 2008 einen eigenen Verlag und bringt seine ersten Titel auf den Markt
»Himmel und Hölle zwischen 1918 und 1989«: Pünktlich zum Auftakt der von Damm und Lindlar realisierten Ausstellungen im Museum Baden, Solingen, bringt der neu gegründete Damm und Lindlar Verlag seine ersten drei Titel auf den Markt.
Der erste Band umfasst die in der Dauerausstellung präsentierte Sammlung »Die verbrannten Dichter« von Jürgen Serke mit zahlreichen Abbildungen von Erstausgaben, Originalmanuskripten und Originalfotos verfolgter Schriftsteller.
Himmel und Hölle
zwischen 1918 und 1989
Die verbrannten Dichter
Sammlung Jürgen Serke
Leihgabe der Else-Lasker-Schüler-Stiftung
ISBN 978-3-9812268-2-9
36 €

Begleitend zu den beiden Wechselausstellungen erscheinen zwei weitere Bände:
»Peter Kien. Bilder und Gedichte. 1933–1944« zeigt zahlreiche erstmalig in der Ausstellung präsentierte Werke des im Alter von 24 Jahren in Auschwitz ermordeten Dichters und Malers Peter Kien.
Peter Kien
Bilder und Gedichte 1933 bis 1944
ISBN 978-3-9812268-0-5
24 €

Der dritte Band »Die sich die Freiheit nahmen. Dichterportraits von Wilfried Bauer, Christian Irrgang, Robert Lebeck, Stefan Moses«, enthält Portraitfotos bedeutender Exilliteraten wie Joseph Brodskij, Ilse Aichinger und Milan Kundera die auf den Literaturentdeckungsreisen von Jürgen Serke entstanden sind.
Die sich die Freiheit nahmen
Ti kteří zvolili svobodu
Fotografien von Wilfried Bauer, Robert Lebeck,
Stefan Moses und Christian G. Irrgang
ISBN 978-3-9812268-1-2
29 €
Die Kataloge sind im Buchhandel unter der jeweiligen ISBN-Nummer erhältlich.
Bestellungen nehmen wir auch gerne unter folgender Adresse entgegen:

Damm und Lindlar schafft eine neue visuelle Identität für das Mikhailovsky Theater
Das Mikhailovsky Theater, eine der führenden Spielstätten Russlands, erhält nach seiner Wiedereröffnung und mit Beginn der neuen Spielzeit eine neue visuelle Identität durch die Brandingagentur Damm und Lindlar, mit Sitz in St. Petersburg und Berlin.
Die visuelle Identität des Theaters wird getragen durch eine neue Sichtweise, die in der deutsch-russischen Koproduktion entwickelt wurde. Nach dem kompletten Rebranding wird das Theater nun weiterhin durch die kulturerfahrene Agentur Damm und Lindlar betreut.
Mit dem Mikhailovsky Theater hat Damm und Lindlar nicht nur einen neuen namhaften Kunden gewonnen, sondern auch sein Domizil in St. Petersburg. Denn demnächst wird die Agentur ihre neuen Räume im Theater beziehen; Neues entsteht dort, wo Kreativität aufeinander trifft.

Damm und Lindlar Pressebereich / Downloads
»Visuelle Identitäten im Vergleich –
Sankt Petersburg / Hamburg«
Vom 7. bis 24. Oktober 2007 präsentiert die Agentur Damm und Lindlar im Foyer des neu eröffneten Mikhailovsky Theaters Sankt Petersburg eine visuelle Gegenüberstellung der Partnerstädte Sankt Petersburg und Hamburg. Mehr als 1600 Fotografien auf 18 Tafeln lenken den Blick zum Himmel, auf Wasser und Werbung, Häuser und Haltestellen, Parks und Poller, die Gesichter und den Geist der Städte. »Wir zeigen im Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft einen besonderen Kulturvergleich. Visuelle Unterschiede, die man erst auf den zweiten Blick sieht.« sagt die Kuratorin, Ulrike Damm.

Damm und Lindlar moderiert erste Telebridge zwischen dem Museum für Kultur und Geschichte in Krasnojarsk und der Berlinischen Galerie
Über eine beachtliche räumliche und zeitliche Distanz hinweg, moderierte der Kulturbranding Experte Jochen Boberg von der Brandingagentur Damm und Lindlar am 20. September 2007 die erste „Telebridge“– eine Videokonferenz – zwischen den Direktoren der Museen in Krasnojarsk und Berlin sowie der Künstlerin Serge Theill und der Geschäftsführerin des Neuen Berliner Kunstvereins, Kathrin Becker. Beide hatten im Frühjahr das Museum in Krasnojarsk besucht und freuten sich, ihre Bekannten auf diese Art wieder zutreffen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen das Kennen lernen, der Austausch über aktuelle Projekte sowie das Thema Museum und Künstler. Anlass der ersten Telebridge war der feierliche Abschluss der Biennale in Krasnojarsk, zu dem sich die Berliner Gesprächsrunde aus dem Hauptsaal der Berlinischen Galerie live dazu schaltete. Auf diese Weise konnten sich die zahlreichen Besucher der Biennale im entfernten Sibirien einen visuellen Eindruck von der aktuellen Ausstellung der Berlinischen Galerie machen. Gleichzeitig erläuterte Dr. Ursula Prinz, die stellvertretende Direktorin der Berlinischen Galerie, dem Publikum das Konzept zur Ausstellung „Neue Heimat - Internationale Kunst im neuen Berlin.“ Auf der russischen Seite präsentierten die Direktoren des Museums in Krasnojarsk, Mikhail Schubskij und Valentina Bondereva, den Berliner Teilnehmern beispielhafte Exponate von der Biennale in Krasnojarsk.
Auf diese Weise entstand ein erster visueller und kommunikativer Eindruck, der „neugierig auf Mehr“ machte. Alle Teilnehmer der ersten Telebridge waren sich einig, die angerissenen Themen bei einem nächsten Treffen zu vertiefen und bei dieser Gelegenheit auch über mögliche Projekte nachzudenken.
Damm und Lindlar engagiert sich weiterhin, um Begegnungen dieser Art zu ermöglichen.

Damm und Lindlar
Visuelle Identität für
Unternehmen und Marken
Nominiert für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008:
Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige offizielle deutsche Designauszeichnung. Der Preis wird vom Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ausgelobt und vom Rat für Formgebung durchgeführt. Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die zentrale Maßnahme der Designpolitik der Bundesrepublik Deutschland.
Um den Designpreis kann man sich nicht bewerben, vielmehr werden die Erzeugnisse entweder von den Wirtschaftsministern und -senatoren der Länder oder vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nominiert. Der Designpreis ist somit der Preis der Preise.
Aus der Berliner Morgenpost
vom 27. Mai 2007
von Mathias Stengel
Neuer Slogan für Berlin
Der Senat sucht einen griffigen Werbe-Spruch für die Stadt. Fünf Werbeagenturen haben Vorschläge entwickelt
Damm und Lindlar
»Berlin - Grenzen gibt's nicht«
Der Slogan »Berlin - Grenzen gibt's nicht« stehe für ein Berlin als Stadt im Wandel, wo Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft ineinander übergehen. Ein Berlin, das weit mehr sei als nur hippe Mitte-Kultur. In dieser Metropole der Nationalitäten und Kulturen existierten Arbeitermilieu, Topmanagement und Kreativwirtschaft nebeneinander, und jeder finde in Berlin einen Platz - ohne, dass dabei eine Lebensform die andere dominieren würde.
Die Agentur Damm und Lindlar (dammundlindlar.com) gibt es seit 1998. Mit zehn Mitarbeitern ist man spezialisiert auf Markenentwicklung und Kulturbranding. Zu den Kunden zählen O2, e.on und Jägermeister.

Russische Schokolade Die Newski Konditorei beauftragt Damm und Lindlar Sankt Petersburg Die Newski Konditorei, mit 10.000 Mitarbeitern und 2.500 Tonnen monatlicher Produktion eine der größten russischen Karamel- und Gebäckproduzenten, hat Damm und Lindlar Sankt Petersburg mit dem Branding einer neuen Pralinenserie beauftragt. Erst im Oktober 2006 hatte die deutsch-russische Branding-Agentur ihr neues Büro an der Newa eröffnet. In Deutschland machte die Entwicklung neuer Markenimages für e.on und O² Damm und Lindlar bekannt. Heute betreut die Agentur Marken wie Jägermeister und Wacker Chemie. »Die Herausforderung ist eine enorme Konkurrenz, die den gestalterischen Ton vorgibt.« sagt Ulrike Damm über den jüngsten Auftrag. »In Russland ist Schokolade mehr als eine Süßigkeit. Sie ist ein Fest. Und das muss man sehen können, will man im bunten Glanz nicht untergehen.« Tatsächlich gibt es keine Farbe, die es auf den leuchtend grellen Pralinenpapieren und Geschenkverpackungen nicht gibt – silber und gold eingeschlossen. Je schillernder und prachtvoller umso sicherer erreichen Pralinen und Schokoladen die Herzen der russischen Verbraucher. Ob Akkond, Sladko oder Babaevskij aus Moskau, Roschen oder Konti aus der Ukraine – ihre Produkte werden bildreich, hochdekoriert und auffällig präsentiert, als Love- oder Romantic-Kollektion in Herzformen oder Achtecke eingeschlossen. Geschmacklich gefallen besonders dem weiblichen Klientel Alkoholpralinen. »Unsere Aufgabe umschließt im ersten Schritt die Gestaltung eines Pralinenpapiers, einer Geschenkverpackung und die Entwicklung eines Namens für eine Serie von vier Sorten Alkoholpralinen.« erklärt Svetlana Landl, Standortleiterin in Sankt Petersburg. Die Agentur, die dort alle Aufgaben mit einem deutsch-russischen Team umsetzt, überzeugte den Kunden mit ihrer Marktanalyse, dem Wissen zweier unterschiedlicher Kulturen und deren Wahrnehmungskriterien. »In die Markenpositionierung werden Aspekte aus beiden Kulturen einfließen.« so Ulrike Damm.

»Visible Champions – Corporate Design in deutschen Unternehmen«
Eine Ausstellung der deutsch-russischen Brandingagentur Damm und Lindlar,
Visuelle Identität für Unternehmen und Marken
im Rahmen der Deutschen Kulturtage in Sankt Petersburg
vom 17. April bis 29 April 2007
im State Museum of City Sculpture Sankt Petersburg
Nevskij Prospekt 179/2, 193167 Sankt Petersburg
»Visible Champions«: Deutsches Design in Sankt Petersburg
M. Behrent über die Eröffnung der Ausstellung zu deutscher Visueller Kultur
»Lenin ruft ein Taxi« - so nennt der Petersburger Volksmund die monumentale Statue auf einem übergroß bemessenen Platz, die dem Besucher auf halber Strecke zwischen Flughafen und Innenstadt ins Auge fällt. Zu Füssen dieses Lenins (und vieler anderer Standbilder auf anderen Plätzen der Stadt) verstopft ein dichter Verkehr westlicher Automarken die breiten Alleen. Es drängt sich der Eindruck auf, die Hälfte der Jahresproduktion des Porsche Cayenne werde nach Russland verkauft. Woher der Wohlstand der Fahrer? Gazprom plant ein umstrittenes Hochhaus am östlichen Newa-Ufer. Nach seiner Fertigstellung haben die Porsches ihr architektonisches Äquivalent und solche verwirrten Fragen tauchen möglicherweise nicht mehr auf.
Peter der Grosse - Lenin - Gazprom - Porsche Cayenne: Sankt Petersburg ist eine Stadt, die in seltener Reinform die Bemühungen der Mächtigen (oder Reichen) verkörpert, der Welt ihren »Brand«, ihre Markierung aufzuprägen. In diesem Kontext entfaltet die ursprünglich für ein deutsches Fachpublikum provokant zusammengestellte kleine Ausstellung über Corporate Design eine ungeahnt facettenreiche Aussagekraft. Aber was sieht ein Russe, wenn die Sehnsuchtsvisionen westlichen Warenreichtums in der Ausstellung zu öder Eintönigkeit verschmelzen? Ist so eine Ausstellung in Sankt Petersburg überhaupt verständlich? Ist sie überhaupt interessant? Ist sie relevant?
Um mit der letzten Frage zu beginnen: Nimmt man die Zahl der Redner und
Besucher bei der Eröffnung als Maßstab, so besteht über die Relevanz Einigkeit. Neben den Gastgebern und Ausstellungsmachern sprachen immerhin der deutsche Generalkonsul in St. Petersburg Bernd Braun, der Leiter der örtlichen Vertretung des Goethe-Institut Dr. Ralf Eppeneder, und, als privater Gast und erfahrener Besucher östlicher Länder, der ehemalige Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt. Dazu machten sich etwa einhundert
Besucher am 17. April die Mühe des Weges in die bescheidenen Räumlichkeiten des »State Museum of City Sculpture«.
Neugierig war es also, das russische Publikum, und sehr interessiert an den
Gedanken der Aussteller. Und vielleicht haben auch die russischen Besucher
gedacht, dass Monotonie nicht nur unter autoritären oder totalitären Regimen
entsteht, sondern auch dann, wenn die Individuen die Chancen ihrer Freiheit
nicht nutzen, das Wagnis der Individualität nicht wirklich eingehen. Es ist jedenfalls eine gute Pointe, die Ausstellung über deutsches Corporate Design
im »State Museum of City Sculpture« zu zeigen. Dieses Museum liegt am
vergleichsweise schmucklosen auswärtigen Ende des berühmten Newski-Prospekt, der am Winterpalais beginnt und deren Fassaden von allen Konsummarken dekoriert werden, die es heute auf der Welt zu einiger Prominenz gebracht haben. Das Museum ist, wie sein Direktor Vladimir Nikolaevich Timofeev bei der Eröffnung witzig meinte, das bei weitem größte Museum der Stadt Petersburg, denn es verwaltet und präsentiert alle Denkmäler in Sankt Petersburg. Damit ist es der prädestinierte Ort, den Anspruch und das Scheitern »kapitalistischen« Corporate Designs in Beziehung zu setzen zu zaristischem und kommunistischem Repräsentationswahn. Um »Visible Champions« ging es in Sankt Petersburg schon immer, und das gastgebende Museum verwaltet ihren historischen Fundus.
Die Ausstellung in Sankt Petersburg zu zeigen ist folgerichtig und zeitgemäß. In Sankt Petersburg ereignet sich heute in der Konfrontation, in der Begegnung, im Dialog zwischen all diesen Elementen derzeit Neues und Faszinierendes. Die »neuen Russen« werden nicht nur westliche Fußballvereine oder Autos kaufen. Wie in den letzten Jahrhunderten werden sie westliche Ideen und Formen ihrem eigenen Gestaltungswillen unterwerfen und westliche Formen und Ideen ihrerseits anreichern. Der Deutsche Generalkonsul betrachtete seine Teilnahme bei der Eröffnung jedenfalls als kulturpolitische Aufgabe und Wirtschaftsförderung zugleich. Das Sankt Petersburger Büro von Damm und Lindlar erfreut sich erster Aufträge aus der Stadt und arbeitet an den nächsten deutsch-russischen Projekten. Wir sind gespannt und optimistisch!